Der Beruf des Dachdeckers verdient mehr Ansehen

Wissenswertes zum Thema Dachdeckerei

Personen, die ein eigenes Haus besitzen, werden sicherlich das Problem kennen. Nach zwei oder drei Jahrzehnten im Eigenheim fallen die ein oder anderen Reparaturarbeiten oder Neuerungen an. Vor allem am Dach kann es passieren, dass etwas kaputt geht oder Modernisierungsmaßnahmen getroffen werden. Abhilfe schafft eine moderne Dachdeckerei, die sich in allen Belangen rund um das Thema Dach bestens auskennt.

Der Dachdecker sorgt dafür, dass alles wind- und wetterfest bleibt und der Hausbesitzer nicht mit nassen Füßen plötzlich im Hausflur stehen muss. Doch neben dem Ein- und Abdecken mit unterschiedlichen Materialien wie Ziegel, Schiefer oder Schindel gehört zum Portfolio einer Dachdeckerei auch das Abdichten, Bekleiden von Fassaden, Montieren von Dachrinnen, Einbau von Dachfenstern und die Installation von Solaranlagen sowie Blitzableitern. Gerade für Aufgaben, die außerhalb auf dem Dach geschehen, braucht es viel Fingerspitzengefühl und Schwindelfreiheit. Des Weiteren ist ein geeignetes Werkzeug das A und O, um schnell voranzukommen. Eine Blechschere, Falzzange, Gipserbeil, Dachziegelschneider, Wasserwaage sowie verschiedene Hämmer wie Latt-, Klauen- und Spitzhammer sind Teil der Grundausrüstung eines jeden Gesellen. Wichtig ist darüber hinaus eine passende Schutzkleidung.

Wer sich selbst für den Beruf des Dachdeckers interessiert und diesen gerne erlernen möchte, muss dafür eine dreijährige Ausbildung erfolgreich durchlaufen. Die Ausbildung ist dabei dual aufgebaut. Zwei bis drei Tage in der Woche besucht der Lehrling eine Berufsschule, in der er das notwendige theoretische Fachwissen vermittelt bekommt. Die restlichen Wochentage verbringt der Auszubildende seine Zeit in einer Dachdeckerei, wo er alles Praktische erlernt. Ein Großteil erfolgt ebenso im Außendienst, also Vorort bei Kunden Einsätzen. Nach der Ausbildung kann sich der nun gelernte Dachdecker in unterschiedliche Richtungen weiterbilden lassen. Sehr beliebt sind Weiterbildungen zum Meister, Techniker oder ein Hochschulstudium im Bauwesen.

Viele gehen den Schritt der Weiterbildung, um sich irgendwann danach selbstständig zu machen. Allerdings muss man auf dem Weg in die Selbstständigkeit auch an einigen Hürden vorbei. Ein Businessplan, Formalitäten und Genehmigungen sind die ersten Hindernisse, die zu bewältigen sind. Investitionen, der Standort und aktuelle Trends sind weitere Punkte, die man berücksichtigen sollte. Hat die Kommune oder Region bereits einige Dachdeckereien, kann es schwierig werden, sich schnell einen eigenen Ruf aufzubauen. Aus diesem Grund ist für einen solchen Fall eine spezielle Marketingstrategie und Präsenz ausschlaggebend, um sich zügig einen Namen in der Branche zu machen. Gute Qualität zahlt sich irgendwann aus.

Durch den Trend Energiesparen ergeben sich auf jeden Fall weitere Möglichkeiten für Dachdecker. Hier vor allem, was die Wärmedämmung betrifft. Rasch fungiert der Dachdecker nicht nur als ausführende Kraft, sondern ebenfalls als fachkundiger Berater. Besonders für Neue Unternehmen die Chance, sich in dieser Nische entsprechend zu orientieren.

Weitere Informationen kann auf Seiten wie, von Spenglerei & Dachdeckerei Mark Schrettl, nachgelesen werden.